GT201305 Gartentipps Woch 9 und 10

 

Allgemeines Anzucht Aussat Vermehrung Obst Obstgehölze Ziergarten

 

Gartentipps für die Wochen 9 und 10

 

Allgemein

Was ist zu tun? Die Rosen werden abgehäufelt und dann geschnitten, wollen wir neue Rosen pflanzen, verbessern wir vorher den Boden. So tun wir viel zur Verhütung von Krankheiten. Auch der Einsatz von Pflanzen­stärkungsmitteln wie Vitanal® Professional für Rosen beugt Boden­müdigkeit bei Rosen vor. Pflanzen, die unter günstigen Bedingungen wachsen, werden ja viel seltener von Krankheiten oder Schädlingen befallen. Der richtige Standort ist daher auch für die Gesundheit der Rosen wichtig: Sie wollen frei, luftig und sonnig wachsen und lieben kräftigen, tiefgründigen, lehmhaTtigen Boden. Unsere Obstbäume, die wir bisher noch nicht geschnitten haben, kommen nun bald an die Reihe. Die Kronen sollen nach dem Schnitt so licht sein, dass man einen Hut durchwerfen kann, sagen die Experten. Deshalb entfernt man zu allererst die Zweige, die in die Krone hineinwachsen und solche, die sich kreuzen und anei­nander scheuem. Dann nimmt man senkrecht nach oben stehende Wasserschosser und zu dicht stehende Seitenzweige heraus. Wir setzen unseren Komposthaufen um, sobald er aufgetaut ist. Abdeckplanen, Abdeckerde oder Ähnliches sollten wir entfernen, wenn der Kompost schneller auftauen soll, denn jetzt schotten sie den Kompost von der wärmenden Frühlingssonne ab. Aussaaterde lagern wir in einem frostfreien Raum, damit immer ein Vorrat bereit steht. Wir säen Samen auf keinen Fall in eiskalte Erde, denn das verzögert die Keimung ganz erheblich.

 

Frühbeete richtig wässern: Wenn das Frühbeet austrocknet, sollten Sie zimmerwarmes Wasser zum Gießen verwenden und nur die Erde (nicht die Pflanzen) befeuchten. Auf trockenen Sämlingen finden Pilzhyphen nämlich keine Angriffsfläche.

 

Anzucht, Aussaat, Vermehrung

 

Basilikum aussäen: Ab Ende Februar kann man Basilikum im Topf oder Zimmergewächshaus anziehen. Verwenden Sie Pikier- oder Topferde mit guter Luft- und Wasserspeicherkapazität und verteilen Sie je Topf 20 bis 25 Samen über die Substratoberfläche. Da Basilikum zu den Lichtkeimern gehört, drückt man die Samen nur an, begießt sie und deckt den Topf bis zum Sichtbarwerden der Keimlinge mit Vlies ab, um ein Austrocknen zu verhindern

 

Gemüseaussaat: Diesen Monat können folgende Gemüsearten im Freiland ausgesät werden: Spinat, Frühmöhren, Schnitt- und Wurzelpetersilie, Radieschen, Schwarzwurzeln, Zwiebeln, Palerbsen, Kerbel, Pastinaken, Zuckerwurzeln (Sium sisarum ), Haferwurzeln (Tragopogon porrifolius ), Löffelkraut (Cochlearia officinalis ), Kopf- und Schnittsalat, Feldsalat, Melde, Kopfkohl, Wirsing, Kohlrabi, Kerbelrüben (Chaerophyllum bulbosum ), Mairüben, Dicke Bohnen und Puffbohnen. Den Wetterbericht sollten Sie aber weiterhin verfolgen.

 

Gemüse pflanzen: Folgende vorkultivierte Gemüsearten sowie Staudengemüse können jetzt ins Freiland gepflanzt werden: Weißkohl, Rotkohl, Kohlrabi, Wirsing, Kopfsalat, Dicke Bohnen, Spargel und Rhabarber. Errichten Sie gegebenenfalls über die gesamte Beetfläche einen Folientunnel oder verwenden eine Vliesabdeckung.

 

Obst

 

Erdbeerpflanzen pflegen; Um den Krankheitsdruck durch Pilzinfektionen oder Bakteriosen zu reduzieren, sollten Sie bei Erdbeerpflanzen den ältesten, häufig ausgewinterten Blattkranz entfernen. Lockern Sie den Boden zwischen den Pflanzen durch leichtes Hacken.

 

Obstgehölze

 

Schnittmaßnahmen: Die Schnittmaßnahmen können bei frostfreiem Wetter fortgeführt werden. Schneiden Sie möglichst bei trockenem Wetter, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Pfirsiche schneidet man erst zum Zeitpunkt der Blüte.

 

Ziergarten

 

Pflanzarbeiten: Die letzten Pflanzarbeiten sollten für wurzelnackte Pflanzen Anfang März abgeschlossen werden. Für einen guten Start wird der Aushub des Pflanzloches mit Substrat oder reifem Kompost gut vermischt (3-5 l/Pflanzloch) bzw. ein Depotdünger beigegeben (20-40 g/Pflanze)

 

Gehölzschnitt: Alle sommerblühenden Gehölze vertragen vor dem Austrieb noch einen Schnitt. Je stärker Sie schneiden, desto stärker ist der Austrieb, denn jedes Gehölz versucht auf diese Weise, das Gleichgewicht zwischen Wurzelmasse und Triebmasse wiederherzustellen.

 

Wenn unser Rhododendron zu groß geworden ist oder verkahlt, können wir ihn zurückschneiden. Wobei es normal ist, dass der Rhododendron innen kahl ist. Er bildet nur dort Blätter, wo es hell genug ist. Deshalb treibt er nach einem Schnitt auch willig aus, es gelangt schließlich wieder Licht an seine Triebe. Ein sanfter Schnitt erfolgt direkt nach der Blüte. Wir schneiden über Verzweigungen, an denen kleine Knospen sichtbar sind. Aus ihnen baut sich die Pflanze neu auf, so dass sie nach wenigen Wochen wieder grün aussieht. Einen radikalen Schnitt kann man jetzt vornehmen, damit die Pflanze bis zum Winter Zeit hat, sich zu erholen. Wir können dabei alle Äste bis zu 30-40 cm über dem Boden absägen. Wichtig ist dass wir an der richtigen Stelle schneiden, nämlich wie beschrieben, oberhalb schlafender Augen. An alten Ästen sind diese nur noch als ringförmige Verdickungen erkennbar. Alte, vernachlässigte Rhododendren überstehen manchmal den Radikalschnitt nicht, gesunde Büsche schon. Bei veredelten Pflanzen verzichten wir besser auf Radikalkuren, weil die Unterlage danach gern austreibt Lieber schneiden wir sie nach und nach zurück. Geschnittene Rhododendren wässern wir reichlich und regelmäßig mit weichem Regentonnenwasser und düngen im April mit Rhododendrondünger. Am besten harken wir diesen zusammen mit einer mehrere Zentimeter dicken Schicht Torf oder Rindenerde vorsichtig in die oberste Bodenschicht ein.

 

Kübelpflanzen im Winterquartier pflegen: Vergessen Sie nicht, die eingewinterten Kübelpflanzen mäßig, aber regelmäßig zu gießen. Vorzeitige Austriebe kann man einfach zurückschneiden. Achten Sie gleichzeitig auf Schädlinge und Krankheiten und beginnen Sie mit einer leichten Düngung.

Gartentipp2013

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